Das Zentrum für klinische Forschung in Leipzig bietet auf seiner Internetseite zahlreiche Informationen rund um das Thema "Klinische Studien".
Der Enkel des englischen Königs Georg III., Sir Augustus d'Esté, könnte unter Multipler Sklerose gelitten haben. Die Aufzeichnungen d'Estés wären demnach die frühesten Dokumente, in denen die Krankheit erwähnt wurde.
Warum die Therapietreue bei MS so wichtig istGerade bei chronischen Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose (MS) ist es oft nicht leicht, die langfristigen Therapievorschriften exakt einzuhalten. Das ist zwar nachvollziehbar, aber eben auch schädlich.
MS-Therapie mit Interferon betaIn der Basistherapie der Multiplen Sklerose wird seit langem Interferon beta eingesetzt. Subkutan injiziert, hat es seine hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit in zahlreichen klinischen Studien bewiesen. Im Praxisalltag schätzen Ärzte und Patienten den Wirkstoff gleichermaßen. Ein etwas neuerer Wirkstoff, der ebenfalls bei der schubförmig verlaufenden MS Anwendung findet, ist Glatirameracetat (GA). Der chemische Aufbau von GA ähnelt der inneren Struktur der Markscheiden (Myelin). Immunzellen, die bei MS die Myelinschicht angreifen, binden sich an den Wirkstoff und können so in ihrer Wirkung gemindert werden.