Familie
Keiner kennt Sie wahrscheinlich besser als Ihre Familienangehörigen. Diese werden sehr schnell merken, dass Sie etwas beschäftigt. Sprechen Sie Ihre Diagnose MS deshalb offen an. Vielleicht hat Sie Ihr Partner schon während der Diagnosezeit begleitet? Falls nicht, zögern Sie das Gespräch nicht hinaus. MS kann Ihren Familienalltag mehr oder weniger beeinflussen, je nach aktueller Krankheitssituation. Auch Ihre Kinder sollten Sie deshalb informieren. Kleinere benötigen kein Detailwissen. Hier reicht es, zu sagen, dass Sie krank sind und dass es Ihnen dadurch manchmal nicht so gut geht. Beantworten Sie Fragen immer ehrlich und möglichst altersgerecht – so vermeiden Sie Ängste und Unsicherheit bei Ihren Angehörigen. Ältere Kinder und vor allem Jugendliche wollen wie Erwachsene ernst genommen werden. Gestehen Sie Ihnen eine verantwortungsvolle Rolle zu und signalisieren Sie Ihre Gesprächsbereitschaft. Jugendliche können ihre Betroffenheit oft nicht gleich zeigen und benötigen gewisse Zeit, Neuigkeiten zu verarbeiten.
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