Familie und Freunde: einfach mitbetroffen

Wenn ein Mensch an Multipler Sklerose erkrankt, dann wirkt sich das auf das gesamte familiäre Umfeld und auch auf die Freunde aus. Jeder muss sich auf die neue Situation einstellen, muss lernen, mit der Erkrankung, dem Erkrankten und den damit verbundenen Veränderungen und Problemen umzugehen. Das ist nicht immer leicht für die Beteiligten.
Dabei muss der Erkrankte sicher unterscheiden: Wem erzähle ich wie viel, wen kann ich um Hilfe bitten? Die Antworten auf diese Fragen hängen davon ab, wie eng das Verhältnis zu der einen oder anderen Person ist, wie sehr vertraut man miteinander ist. Am meisten mitbetroffen sind in der Regel der Partner und die Kinder.
Auf den weiteren Seiten erfahren Sie, wie sich das Familienleben, die Partnerschaft und die Sexualität verändern können und wie MS mit Kinderwunsch und Schwangerschaft zusammenpasst.
Wie sag ich’s meinen Lieben
Da MS meist bei jüngeren Erwachsenen auftritt, sind der Partner und die Kinder häufig in besonderem Maße mitbetroffen.
Partnerschaft: Risiken und Chancen
Aufgrund der dauerhaften Belastung kann MS ein Risikofaktor für eine Partnerschaft sein. Aber genau so gut bedeutet die Krankheit eine Chance für eine intensivere, bewusstere Beziehung.
Sexualität: Probleme überwinden
Genauso wie für Gesunde ist eine erfüllte Sexualität für MS-Patienten ein grundlegendes Bedürfnis. Doch häufig leidet bei MS die Intimität – das belastet die Partnerschaft zusätzlich.
Kinderwunsch und Schwangerschaft
Eine MS-Patientin kann genauso gut ein gesundes Kind zur Welt bringen wie eine gesunde Frau.
Tea for Two
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