Krankheitsbild
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Die Krankheit setzt in der Regel im frühen bis mittleren Erwachsenenalter ein und führt zu einer Zerstörung von Nervenfasern. Ärzte sprechen auch von einer Enzephalomyelitis disseminata (ED).

Warum die Nervenfasern zerstört werden, ist bis heute nicht restlos geklärt. Nach heutigem Wissensstand handelt es sich bei der MS um eine Autoimmunerkrankung. Aber eine Reihe weiterer Auslöser spielen eine Rolle.
Die Symptome der Krankheit unterscheiden sich von Patient zu Patient. Typisch sind zum Beispiel Empfindungs- und Sehstörungen. Andere Patienten leiden unter Schwindel und Koordinationsstörungen.
Der Verlauf ist schwer vorherzusagen
Auch der Verlauf der MS kann sehr unterschiedlich sein und lässt sich im Einzelfall nicht vorhersagen. Viele Patienten erleiden anfangs einzelne Schübe und können in der Zwischenzeit nahezu beschwerdefrei leben. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommt es bei vielen Patienten zu bleibenden Schädigungen, die zu dauerhaften Behinderungen führen.

Welche Ursachen hat MS?
Bis heute konnten die Ursachen der Multiplen Sklerose nicht restlos geklärt werden.
Wie äußert sich die Krankheit?
Das Erscheinungsbild der MS ist vielgestaltig. Die Symptome hängen davon ab, in welchen Arealen von Gehirn und Rückenmark die Krankheitsprozesse ablaufen.
Wie verläuft MS?
Der Krankheitsverlauf unterscheidet sich von Fall zu Fall. Wie sich die Krankheit entwickelt, hängt unter anderem von der Behandlung ab, denn mit bestimmten Medikamenten kann der Krankheitsverlauf verzögert werden.
Wie häufig ist MS und wer erkrankt daran?
Von MS sind in Deutschland mehr als 120.000 Patienten betroffen. Damit handelt es sich hierzulande um die zweithäufigste neurologische Erkrankung.
Vorurteile gegenüber MS
Die meisten Menschen haben das Wort „Multiple Sklerose“ schon einmal gehört und haben eine Vorstellung davon, was sich hinter dem Kürzel MS verbirgt.
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