Krankheitsbild
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Die Krankheit setzt in der Regel im frühen bis mittleren Erwachsenenalter ein und führt zu einer Zerstörung von Nervenfasern. Ärzte sprechen auch von einer Enzephalomyelitis disseminata (ED).
Warum die Nervenfasern zerstört werden, ist bist heute nicht restlos geklärt. Nach heutigem Wissensstand handelt es sich bei der MS um eine Autoimmunerkrankung. Aber eine Reihe weiterer Auslöser spielen eine Rolle.
Die Symptome der Krankheit unterscheiden sich von Patient zu Patient. Typisch sind zum Beispiel Empfindungs- und Sehstörungen. Andere Patienten leiden unter Schwindel und Koordinationsstörungen.
Der Verlauf ist schwer vorherzusagen
Auch der Verlauf der MS kann sehr unterschiedlich sein und lässt sich im Einzelfall nicht vorhersagen. Viele Patienten erleiden anfangs einzelne Schübe und können in der Zwischenzeit nahezu beschwerdefrei leben. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommt es bei vielen Patienten zu bleibenden Schädigungen, die zu dauerhaften Behinderungen führen.