Archiv für den Monat: April 2012

Neuer Ansatzpunkt für die MS-Therapie – das Immunproteasom

München/Konstanz (sr) – Um vom Immunsystem erkannt werden, muss körperfremdes Eiweiß, etwa von einem zuvor in eine Zelle eingedrungenen Virus, zerlegt und als sogenanntes  „Antigen“ an die Zelloberfläche transportiert werden. Dort kann es dann dem Immunsystem präsentiert werden. Bei Autoimmunerkrankungen wie der Multiplen Sklerose (MS) ist dieser Prozess gestört.Für die Zerlegung der Eiweißstoffe ist das weiterlesen…

Mehr Läsionen bei MS als bisher angenommen

Berlin (sr) – Forschern der Berliner Charité und des Max Delbrück Centrums für Molekulare Medizin (MDC) gelang es nun mithilfe eines 7-Tesla-Magnetresonanztomographen (MRT) bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) fast doppelt so viele Schäden im Gehirn nachzuweisen wie mit den in der Routine-Diagnostik verwendeten MRT-Geräten.Nervenzellen sind von einer isolierenden Schicht, dem Myelin umgeben. Bei der weiterlesen…

Der Erschöpfung im Alltag trotzen

DARMSTADT (Merck Serono) – Übermäßige Erschöpfung, rasche Ermüdung und geringere Belastbarkeit – von der sogenannten „Fatigue“ sind viele Patienten mit Multipler Sklerose betroffen. Eine Broschüre erläutert, wie man seinen Alltag trotzdem meistern kann.Die große Mehrheit der Betroffenen berichtet von einer verminderten körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit. Fachleute sprechen in Zusammenhang mit diesen Beschwerden von „Fatigue“. Das weiterlesen…

Neuer Mechanismus zur Abschwächung von MS entdeckt

Bonn (sr) – Damit der Informationsfluss zwischen den Nervenzellen reibungslos funktionieren kann, sind die Nervenzellfortsätze – ähnlich wie ein Elektrokabel – zur Isolation mit Markscheiden aus Myelin umhüllt. Bei der Multiplen Sklerose (MS) werden die Myelinscheiden vermutlich durch die körpereigene Immunabwehr angegriffen und zerstört. Es kommt zu Beeinträchtigungen bei der Signalübermittlung zwischen den Zellen  und weiterlesen…

Myelin ist nicht Auslöser der MS

Zürich (sr) – Neuroimmunologen der Universität Zürich ist es in Zusammenarbeit mit Forschern aus Berlin, Leipzig, Mainz und München gelungen nachzuweisen, dass Schäden im Myelin von Gehirn und Rückenmark nicht die auslösenden Faktoren bei der Entstehung der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS) sind. Das Myelin ist Bestandteil der Markscheiden, die die Nervenzellfortsätze umhüllen. Wird diese Hülle, weiterlesen…