Archiv für den Monat: November 2015

MS ist keine Erbkrankheit

Multiple Sklerose ist heute kein Hinderungsgrund mehr für eine Schwangerschaft. Da es dennoch offene Fragen gibt, sammelt ein bundesweites MS- und Schwangerschaftsregister die Erfahrungen von MS-Patientinnen. Ins Leben gerufen wurde das deutschsprachige Multiple Sklerose und Kinderwunsch Register (DMSKW) bereits im Jahr 2006 von der Neurologin PD Dr. Kerstin Hellwig, die als Oberärztin am St. Josef weiterlesen…

MS und Kinderwunsch

Etwa drei Viertel aller Patienten mit Multipler Sklerose (MS) sind Frauen. Die meisten sind im gebärfähigen Alter. Das sollte die Therapiewahl berücksichtigen. Denn nicht immer sind Schwangerschaften geplant. Eine Frage, die MS-Betroffene mit Kinderwunsch immer wieder bewegt, ist: „Wie sollte ein akuter Schub während der Schwangerschaft behandelt werden?“ Über diese Frage gab PD Dr. Kerstin weiterlesen…

Biomarker für Diagnose und Verlauf im Visier

Biomarker könnten in der Therapieentscheidung bei der Multiplen Sklerose (MS), ebenso wie für die Beurteilung des Therapieansprechens, wertvolle Hinweise geben. Das stellte Prof. Dr. Suhayl Dhib-Jalbut, New Brunswick, New Jersey (USA), auf der 67. Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) in Washington in Aussicht. Er wies darauf hin, dass in klinischen Studien bislang radiologische, weiterlesen…

Vernachlässigte Sturzprophylaxe

Menschen mit Multipler Sklerose (MS) sind aufgrund ihrer neuromuskulären Symptomatik und wegen Gleichgewichtsstörungen einem erhöhten Sturzrisiko ausgesetzt. Obwohl die Stürze häufig schwerwiegende Folgen nach sich ziehen, werden weniger als die Hälfte aller Patienten über Präventionsmöglichkeiten aufgeklärt. Das geht aus einer Befragung von 449 in Gemeinschaftseinrichtungen lebenden MS-Patienten hervor, deren Ergebnisse Dr. Patricia Noritake Matsuda, Seattle, weiterlesen…