Kategorie Archiv:Der alltägliche Wahnsinn

Der fliegende Rollf

Jahresendtermin. So wird bei Politikern gerne mal der ein oder andere routinemäßig wahrzunehmende Empfang bei Handels- oder Handwerkskammer bezeichnet. Bei mir ist das dann eher der  Empfang beim Facharzt meines Vertrauens. Immer nach der Devise “Nur keine vermeidbaren Nebenschauplätze akzeptieren, ein Hauptfeld reicht” absolviere ich nacheinander Kontrollbesuche bei allen möglichen Medizinexperten, häufig  gegen Jahresende. Stets weiterlesen…

Halb Voll

Ärgere dich nicht darüber, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern freue dich darüber, dass der Dornenstrauch Rosen trägt.  (Arabisches Sprichwort) Sichtweisen wie diese – gefunden auf einem Kalenderblatt – kommen mir entgegen. Der Strauch verändert sich nicht. Er bleibt derselbe. Die Dornen verschwinden nicht, bloß weil wir uns über sie ärgern. Ärgern über Unabänderliches kostet so weiterlesen…

Herbstzeit – Erntezeit

Ich will jetzt nicht dem Sommer hinterher trauern und auch nicht bedauern, dass ich eine lausige Gärtnerin bin, die es gerade einmal auf ein Dutzend Äpfel gebracht hat, die noch dazu allesamt wurmstichig waren. Nein, ich jammere jetzt nicht! Wobei mich das Erntedank-Fest (was für ein schöner Name für ein Fest) doch ein bisschen nachdenklich weiterlesen…

Wahlentscheidungen, die keine wirklichen sind

Haben wir denn welche? Dieser Tage wurden wir in TV und Radio und eigentlich überall mit Wahlwerbung bombardiert, um heute das “richtige” Kreuz bei der “richtigen” Partei zu machen. Parteien und dazugehörige Wahlprogramme gibt es gar viele und wer sich vorab nicht schon vom Wahl-o-mat hat unterbewusst lenken lassen, entscheidet sich heute vielleicht spontan? Immerhin weiterlesen…

Ein ganz normaler Tag

Ich erwache. Kurze Bilanz der Nacht (Haben meine ruhelosen Beine mich schlafen lassen?) und ebenso kurzer Check auf Verkehrstauglichkeit  sowie die Frage der Zentrale an alle Unter-Abteilungen „Wo zwickt´s heute?“. Manchmal ist jetzt schon klar, das wird heute nix. Nur nicht unterkriegen lassen. Also aufstehen und ab in die Küche. Die erste Tablette will nüchtern weiterlesen…

Lost in X?

Zu deutsch: “Verloren in / bei / während…” usw. Ja, zuletzt fühlte ich mich wirklich ein Stück weit verloren. Verloren in meinem Alltag, meinem Job, meiner Familie, meiner Gesundheit, meinen Terminen, meinen Wünschen, meinen Vorstellungen, meinen ist-gerade-noch-so-machbar-Möglichkeiten und meinen aber-ich-wünsche-mir-das-doch-so-sehr-Wünschen. Klingt skurril? Könnte man so sagen, ja. Letztlich ist das Thema ein schon sooo lange weiterlesen…