Erfahrungsbericht von Annika zur Therapietreue

DARMSTADT (Merck Serono) – Eng verwandt mit der Treue ist der Begriff Vertrauen. Darunter wird die Annahme verstanden, dass Entwicklungen einen positiven Verlauf nehmen. Damit hat das Wort sehr viel mit der Basistherapie gemeinsam. Denn auch diese hat entscheidenden Einfluss auf die Zukunft. Was nun motiviert die 21-jährige Annika, auf Therapie zu bleiben?”Mein Name ist Annika. Ich bin 21 Jahre alt. Seit drei Jahren lebe ich jetzt mit der Diagnose MS. Für mich ist die Frage der Therapietreue immer das Wichtigste bei der ganzen Therapie gewesen. Ich wusste damals nicht wirklich, was MS bedeutet und das Spritzen war zunächst nicht schlimm. Doch irgendwann habe ich dann mal einen Nerv erwischt und es hat ganz schön wehgetan. Ab da nahm meine Bereitschaft, die Therapie fortzusetzen, stetig ab. Ich bin oft vor dem Spritzen halb verzweifelt. Irgendwann hat sich daraus und aus dem Stress, den ich schulisch sowieso schon hatte, eine leichte Depression entwickelt. Ich dachte: Auch das noch!Das einzige, was mich aufrecht erhielt, waren meine Familie und meine beste Freundin. Sie ist bis heute die einzige, die mir beim Spritzen zuguckt. Die andere Hilfe, die ich jetzt neu bekommen habe, ist eine Injektionshilfe. Allerdings habe ich auch dabei oft Probleme mit dem Knopf drücken. Mein Gehirn sagt, dass ich den Knopf drücken muss, aber meine Finger wollen nicht. Doch ich höre nicht auf mit der Therapie, auf keinen Fall! Egal, wie schwer es auch manchmal sein mag.Das, was mich jedoch am meisten ermutigt, die Therapie nicht abzubrechen, ist die Tatsache, dass ich seit Therapiebeginn keinen Schub mehr hatte. Im Gegenteil, der Krankheitsverlauf hat sich sogar verbessert. Das ist für mich der größte Ansporn, die Therapie fortzusetzen. Denn so ist es mir möglich, ein normales Leben zu führen.Ich habe auch beruflich noch immer dieselben Ziele und lasse mir meine Träume und Wünsche nicht von dieser Krankheit nehmen. Ich bin zum Beispiel ein Jahr nach der Diagnose nach Florida gefahren – obwohl mir gesagt wurde, ich solle Hitze meiden. Es war toll und ich hatte keinerlei Schwierigkeiten. Ich denke das Wichtigste bei der Therapietreue ist, dass man sich Ziele und Belohnungen setzt.Eure Annika”