Erfahrungsbericht von Constanze (39 Jahre) zur Therapietreue

DARMSTADT (Merck Serono) – Erfahrungsaustausch mit anderen gibt Constanze Halt, wenn es ihr mal nicht so gut geht. Durch die Geschichten anderer merkt sie, dass sie nicht alleine ist mit der Erkrankung, schöpft Kraft und Selbstvertrauen. Ein Beweggrund zu schreiben, warum sie motiviert ist, auf Therapie zu bleiben.Liebes Team,als im November 1996 die MS bei mir festgestellt wurde, dachte ich: „Jetzt geht es dir schlecht, aber das wird wieder.“ Ich konnte nicht mehr alleine laufen und nicht mehr alleine essen. Trotzdem hatte ich daran geglaubt, dass alles gut werden wird.Nach zwei Wochen bekam ich den nächsten Schub und hatte am ganzen Körper kein Gefühl mehr. Da merkte ich, dass es wohl doch etwas ernster war, als ich es wahrhaben wollte. Die Oberärztin, die sehr nett und einfühlsam war, gab mir den Rat, eine Basistherapie zu machen. Obwohl es damals undenkbar für mich war, mich selbst zu spritzen, tat ich es, damit ich mein Leben wieder glücklich leben konnte.Ich spritze heute noch und obwohl es mir immer noch schwer fällt, gibt es mir die Hoffnung, keinen schweren Schub zu bekommen. Ich habe jedes Jahr ein bis zwei Schübe, auch einmal einen, bei dem ich blind wurde. Doch diesen schweren Schub schiebe ich auf den Krebstod meiner Mutter. Dank starker Cortisongaben kann ich wieder zu 60 Prozent sehen. Angst vor einem Schub habe ich nicht mehr. Ich will leben und das ist das Wichtigste.Constanze