Erfahrungsbericht von Hans-Peter zur Therapietreue

DARMSTADT (Merck Serono) – Treue ist ein großes Versprechen und zugegebenermaßen nicht immer ganz einfach einzuhalten. Eng verwandt mit der Treue ist der Begriff Vertrauen. Darunter wird die Annahme verstanden, dass Entwicklungen einen positiven Verlauf nehmen. Vertrauen wirkt sich also in der Gegenwart aus, ist aber auf künftige Ereignisse gerichtet. Damit hat das Wort sehr viel mit der Basistherapie gemeinsam. Denn auch diese hat entscheidenden Einfluss auf die Zukunft. Was nun motiviert den 61-jährigen Hans-Peter, auf Therapie zu bleiben?„Sehr geehrte Damen und Herren,seit Mitte der neunziger Jahre hatte ich immer wieder Probleme mit Schwindelanfällen. 1998 hatte ich während des Unterrichts – ich war damals als Ausbilder für Erwachsene tätig – plötzlich linksseitig ab der Hüfte motorische Störungen. Ich wurde vom Notarzt in die Klinik gebracht. Die Diagnose lautete: „Schlaganfall“ mit 48 Jahren. Damals war ich starker Raucher und wog bei 171cm Körpergröße 128 kg. Nach knapp einer Woche waren die leichten Behinderungen so gut wie vergessen. Insgesamt kamen nach umfangreichen diagnostischen Untersuchungen wie MRT, CT, EEG usw. gut 4 Wochen Klinikaufenthalt zusammen. 2002 hatte ich wiederum eine leichte linksseitige Behinderung und wurde daraufhin wieder in die Klinik eingewiesen und auf Schlaganfall behandelt. Umfangreiche diagnostische Untersuchungen schlossen sich an. Nach einer Woche waren die Behinderungen wieder abgeklungen. Eine Reha-Maßnahme schloss sich an. Während der Reha traten Symptome auf, wie „laufen wie auf Watte“, „sitzen wie auf einem runden Ball“. Ich wurde wieder in meiner Heimatklinik in die Neurologie der Pfalzklinik Klingenmünster aufgenommen. Dort wurde eine Lumbalpunktion vorgenommen und nach 2 Wochen stand die Diagnose fest: MS. Noch in der Klinik wurde ich im Selbstspritzen des MS-Präparates unterrichtet und spritze seit Ende 2002 dreimal die Woche. Kurz vor jedem Spritzen nehme ich eine Paracetamol. Seit 2002 habe ich auch mein Leben vollkommen „umgekrempelt“. Ich bin seitdem Nichtraucher, Vegetarier und treibe viel Sport. Am liebsten bin ich mit meinem Rennrad unterwegs und schaffe jährlich bis zu 3000 km. Dadurch habe ich gut 40 kg abgenommen, was mir sehr gut tut. Seit 2002 hatte ich keinen weiteren Schub. Die jährlichen MRT-Untersuchungen ergaben keine neuen Erkenntnisse, die regelmäßigen Arztbesuche bei meinem Neurologen beschränken sich auf neurologische Tests und Gespräche. Das Ausstellen der notwendigen Rezepte teilen sich meine Hausärztin und mein Neurologe. Seit 2002 bin ich ununterbrochen berufstätig und seit dem noch nie krank gewesen, nicht einen Tag! Fazit: Bis jetzt lebe ich ausgezeichnet mit meiner Erkrankung. Noch nie habe ich eine Spritze ausgelassen oder vergessen. Toi. Toi. Toi.“