PatientIn „Mutter“ | 23. Jan. 2019

Hallo liebes Team,
Ich bin Mutter mein Sohn ist 10 Jahr alte! Seit November 2018 ist viel passiert. Am Anfang war es eine normale verlaufskontrolle da mein Sohn 2016 eine Mengitis mit pazifischer Schwellung im klein Hirn hatte. Und dann Kahm die Mitteilung das er ein Herd im Rückmarkt hat. Es würden sich mit vielen Neurologen in Verbindung gesetzt. Nach zahlreichen lumpalpuntion und MRTs und Blutuntersuchungen würde uns Eltern mitgeteilt das es was ganz neues ist und nichts mit der Mengitis von 2016 zutun hat. Das es MS sei und wir im Februar nach Göttingen müssen in das Zentrum MS für Kinder und Jugendliche. Da würde dann genauer geschaut werden und weiterer Diagnostiken durchgeführt werden. Seit dem an lese ich alles über MS um mich mit der Krankheit auseinander zusetzen. Es ist aber ein Teufelskreis da fast alles nur auf Erwachse beschrieben ist oder viele betroffene schon 18 /20 Jahre alt sind. Ich finde nichts über Kinder im Alter von 10 Jahren. Ich range mit mir und weis nicht wie ich es einem 10 jährigen erklären soll , soll ich es Verharmlosen oder doch Knall Hard sein und ihm die Wahrheit erzählen!? Ich möchte ihm aber keine Angst machen. Wir wissen ja auch nicht genau was auf uns alles zu kommt, ich habe selber Angst vor der Zukunft. Vielleicht könnt ihr mir Tipps oder Ratschläge geben. Ich wäre sehr dankbar dafür. Lg die Mama vom 10 Jährigen Jungen ....

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Deine Frage beantwortet

Dr. med. Detlev Schneider
Neurologe|25. Jan. 2019

Sehr geehrte Fraagestellerin,

da bereits auch schon junge Jugenliche viel im Intrnet unterwegs sind, sollten Sie Ihren Sohn umfassend aufklären. Auch wenn es natürlich nicht schön ist, wenn ein so junger Mensch bereits an der MS erkrankt, so gibt es heute gute Möglichkeiten, die Erkrankung zu kontrollieren. Im Internet steht vieles ... auch vieles schlechtes zum Thema MS und Sie müssen meines Erachtens einen Weg finden, Ihrem Sohn die Erkrankung verständlich Nähe zu legen. Auch mit MS kann man aktiv am Leben teilnehmen und hat in sehr vielen Fällen kontrollierbare Ausfälle und gute Verläufe. Und genau das muss man erst einmal annehmen.

Aber wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann muss die Diagnose erst noch gesichert werden muss. Wichtig ist, dass Sie beide einen guten Ansprechpartner als Arzt finden, der Sie zukünftig gut mit der Erkrankung und der nötigen Therapiemasnahmen begleitet und berät.

Mit freundlichen Grüßen  

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