PatientIn „Sternchen“ | 30. Dez. 2018

Guten Tag.
Mich plagt Angst...angst vor einer ms Erkrankung.
Ich kenne dies nur zu gut da mein Bruder daran erkrankt ist.und diese Krankheit ihm in den Rollstuhl brachte.ich weiss also nur zu gut von den Symptomen und Anzeichen.
Seit da 2 Jahren habe ich immer öfter Probleme mit den Augen.teils habe ich über Tage ein flackernden Strich der sich in der Zeit immer beim auftreten verstärkt.
Meine Beine ärgern mich in unbestimmten Zeiträumen.mal hab ich tagelang das Gefühl das ich bei jedem Schritt einen steilen Berg erklimme .mal brauch ich danach wenn ich stoppe einige Minuten damit meine beine wieder tun was sie sollen.nachts der toiletrengang ist eine Wahl da mein rechter fuss meist kein Gefühl hat und ein paar Sekunden brauch um das auszuführen was mein Kopf ihm sagt. Es gibt gute Tage aber auch sehr schlechte.ich bin geplagt von ständiger Müdigkeit.kraftlosigkeiz.
Ich arbeite Vollzeit körperlich was ich aber auf Grund dieser Beschwerden nicht mehr 100 Prozent ausführen kann.stress sei es privat in der Partnerschaft oder beruflich verschlimmern diese immer.ich bin seit dem bei meinem Hausarzt mit der Diagnose muskelschwäche in behandlung.aber was wir auch versuchen es hilft nicht zur Besserung. Er möchte aber auch nicht nach ms testen oder mich an einen neurologen weiter leiten.
Er nimmt nach meiner Meinung meine Angst nicht ernst.
Meine Frage was kann ich tun um bitte endlich jemand zu finden der mich ernst nimmt

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Deine Frage beantwortet

Carsten Sievers
Neurologe|02. Jan. 2019

Guten Tag Sternchen,

aus dem bisher genannten kann ich keinen hinreichenden MS-Verdacht ableiten.

Ihr Risiko als Schwester eines MS-Erlrankten ist leicht erhöht bei ca. 3% bezogen auf die Lebenszeit, also ist es nicht sehr wahrscheinlich das sie eine MS bekommen könnten.

Falls sie nicht einen sog. Hausarztvertrag unterschrieben haben, spricht nichts gegen eine selbständige Vorstellung beim Neurologen, der durch eine körperliche Untersuchung klären kann ob es Zeichen gibt. Muskelschwäche ist auch ein Grund einen Neurologen aufzusuchen, da Muskelerkrankungen in diese Fachrichtung gehören. Angst gehört in die Hände eines Psychiaters, wenn sie das Leben einschränkt.

Falls ihr Hausarzt sie auf Nachfrage nicht überweisen will, sollten sie selbst einen Termin beim Neurologen und ggf. Psychiater ausmachen oder einen Wechsel des Hausarztes erwägen.

MfG

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