PatientIn „Lucy“ | 01. Mär. 2018

Ich nehme nun etwas mehr wie 1 Monat Gilenya. Anfänglich, fast jede Nebenwirkung in den ersten beiden Wochen gehabt, welche auch schnell rückläufig waren.
(Starke Gedankenwirrheit --fast wie Demenz, wusste manchmal noch nicht mehr was man mit dem Ding da macht *Pulli, anziehen*-- sehr starker Schwankschwindel --jetzt nur noch etwa 20%--, Nesselsucht Ausschlag und so weiter. Roundabound waren es 12 verschiedene.

Dazu kam das meine Lymphos (absolut) sukzessiv von 1.200, innerhalb der 5 Wochen nun auf 540 abgefallen sind. Etwa 120-190 wöchentlich.

Nun meine 1 Frage: sollte ich ggf. das Gilenya doch absetzen? Da die Lymphos so absinken kontinuierlich?

Mittlerweile habe ich auch ALLE alten Symptome wieder gekommen, die ich mittlerweile teils auch Dank Fampyra nicht mehr hatte (Fatigue, Gangunsicherheit --wegknicken der Knie beim gehen--). Die anderen 'alten' Symptome wären eine Thermik Parese der Hände sowie Füße, Spastiken des gesamten Körpers, Einschießende Schmerzen (ähnlich wie Wachstumsschmerzen), Ohrgeräusche (rauschen und piepen), Tremor der Hände, Schwankschwindel, Wortfindungsstörung -Vorgestern habe ich noch lauthals gesagt "ich habe mich an meinem T Shirt verschluckt!" *es war der Kaugummi*, etc. pp.!

Die waren wirklich alle schon mal im den 8 Jahren MS weg gewesen.

Nun Frage 2: kann es möglich sein, das meine ALTEN Symptome nun vom Gilenya wiederkehren, oder ist es eine Wechselwirkung mit Fampyra (gerade die Fatigue und das Laufen).

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Deine Frage beantwortet

Carsten Sievers
Neurologe|02. Mär. 2018

Hallo Lucy,

eine Wechselwirkung mit Fampridin möchte ich ausschließen, solche sind bisher nicht bekannt.

Das Absinken der Lyphozytenwerte zeigt die Wirksamkeit von Fingolimod, ist also nicht ungewöhnlich sondern unter der Therapie erwartet. Bei einer Lymphozytenzahl unter 200 müssen Maßnahmen ergriffen werden.

Das erneute Auftreten von früher bereits vorhandenen Symptomen ist ungewöhnlich, hier sollte eine Aktivität der MS als Erklärung ausgeschlossen werden (MRT). Wenn dadurch keine Erklärung gefunden werden sollte, kann ein Auslassversuch über max. 1 Woche (dann Besserung?) unternommen werden. Falls die Einnahme von Fingolimod länger als eine Woche unterbrochen wird, muss erneut eine "Eindosierung" lt. vorgeschriebenem Protokoll erfolgen.

MfG

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