PatientIn „Janine0212“ | 04. Sep. 2018

Hallo zusammen,

bei meiner Mutti wurde vor 10 Jahren ( sie war 57) MS diagnosdiziert. Wahrscheinlich chronisch progedient. Sie sitzt mittlerweile im rollstuhl und bekommt nicht mehr viel mit. Der Neurologe sagte, man könne nichts mehr machen. Es gibt keine Medikamente für sie. Ist das wirklich wahr? Ich bedanke mich für Ihre Hilfe vorab! Beste Grüße! Janine

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Carsten Sievers
Neurologe|14. Nov. 2018

Hallo Janine0212,

das Alter der Mutter bei Diagnosestellung spricht für eine chronisch progrediente Verlaufsform der MS, was die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten für krankheitsmodifizierende Therapien bereits einschränkt. Bei Immobilität und Demenz sind sie nach dem heutigen Stand nicht mehr einsetzbar.

Das reduziert die Therapiemöglichkeiten auf symptomatische medikamentöse Behandlungen, etwa einer Spastik. Auch Physiotherapie müßte auf Sinnhaftigkeit überprüft werden und andere übende Verfahren sind sehr wahrscheinlich nicht mehr sinnvoll. Es bleibt leider fast nur noch die Pflege.

MfG


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