PatientIn „Neuanfang2018“ | 20. Juni 2018

Guten Tag, mein Lebensgefährte leidet an MS und sein Arzt hat ihm die Empfehlung gegeben, sich zwischen 2 Medikamenten in Tablettenform zu entscheiden. Er meinte, dass man heute eher dazu übergeht dies zu verschreiben, trotz mildem Verlauf. Ich habe dazu gelesen, dass die Nichteinnahme dazu führen kann, dass sich die Verlaufsform in eine progrediente Form ändern kann. Ist das richtig?

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Carsten Sievers
Neurologe|05. Nov. 2018

Guten Tag Neuanfang2018,

es gibt Medikamente in Tablettenform auch für "milde" Verlaufsformen.

Eine MS ohne krankheitsmodifizierende Therapie (KMT)  geht statistisch nach 15 Jahren bei 50% und nach 25 Jahren bei 90% der MS - Betroffenen zu einer sekundär-progredienten Verlaufsform über, die bisher nur unzureichend behandelt werden kann. Eine Nichteinnahme resultiert in diesem natürlichen Krankheitsverlauf.

Jede KMT verzögert entscheidend oder verhindert diese Entwicklung.

MfG

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