PatientIn „Sunny“ | 08. Sep. 2018

Wir haben letzte Woche die Diagnose MS erhalten. Mein Sohn(17 Jahre) hatte ende Januar eine Sehnerventzündung, dann kam die ganze Diagnostik, MRT, Liquor, u.d.w, Kortisonstoßtherapie.... in der Kinderneurologie wurde der Verdacht ausgesprochen und die Empfehlungen in 6 Monaten ein weiteres MRT machen zu lassen und einen Termin bei einem Neugologen (in einer Klinik) der sich auf MS spezialisiert hat. Gesagt getan, dieser Neurologe hat dann die Diagnose ausgesprochen und gesagt dass mein Sohn zügig mit einer Therapie anfangen soll und deshalb einen ortsansässigen Neurologen suchen sollen. Ich hab jetzt 1000 Fragen im Kopf!
Woher weiß ich welcher Neurologe für uns in Frage kommt?
Wie geh ich mit meinem Sohn um, ich weiß nicht wie weit ich mit ihm darüber reden soll, wie weit sollte er aufgeklärt werden?
Ich stehe da vor einem riesen Berg und weiß nicht was ich tun kann!
Erstmal lieben Dank!

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Deine Frage beantwortet

Carsten Sievers
Neurologe|14. Nov. 2018

Guten Tag Sunny,

da ich weder Ihren Sohn noch Sie kenne kann ich keinen individuellen Rat geben.

Mit 17 ist Ihr Sohn was seine Gesundheit betrifft, weitegehend selbstbestimnmt auch wenn er noch nicht volljährrig ist. Die Ärzte snd verpflichtet ihm die Diagnose mit ihren Konsequenzen mitzuteilen, daran geht kein Weg vorbei. Dies ist aber auch sinnvoll, ihr Sohn muss die Tatsachen bei Entscheidungen zur Lebensplanung berücksichtigen können, zB sich privat und beruflich nicht auf einen Teil der Welt zu konzentrieren, der keine Neurologen und keine passenden Therapien hat, bzw. ein problematisches Gesundheitswesen.

Was die Diagnose bedeutet aber auch nicht bedeutet können wahrscheinlich weder Sie noch ihr Sohn im Augenblick ganz ermessen, nach meiner Erfahrung herrschen übertriebene Befürchtungen vor Kenntnissen. Manche Neurologen haben sich auf MS spezialisiert, man kann solche auf der Hompage der DMSG oder bei Neurotransconcept finden, oft gibt es auch gute Empfehluungen der örtlichen Selbsthilfegruppe.

Ihr erster Schritt ist die Informationsbeschaffung über die Krankheit durch einen versierten Arzt. Danach werden sie beide sehr wahrscheinlich den Tatsachen bei aller Not etwas gelassener gegeüber stehen.

MfG

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