PatientIn „maxxim“ | 08. Mai 2017

Guten Tag. Kurzer Revue...

ich bin vor 9 Jahren wegen eines Rückenmarkstumor erfolgreich operiert worden. Künstlicher Halswirbel und Titanverstärkung 3. HWS.
Der MRT Verlauf, so wie letzte Woche, waren immer positiv.
Mir fällt jedoch in der unteren HWS auf den MRT Bildern auf, das das Rückenmark eingequetscht wird durch zwei Spitze Wirbel die nach aussen wegknicken. Dahinter liegt eine schwarze Raumförderung was eventuell auch auf einen Bandscheibenvorfall deuten könnte.
Jedoch möchte ich auch das Thema GuillianBarre oder MS nicht ausser Acht lassen.

Ich habe nun das dritte mal, morgens beim aufwachen eine so stark geschwächte Muskelkraft im linken Arm und Bein gehabt das ich sie nicht mehr bewegen konnte. Es war als keine 100%ige Lähmung im klassischen Sinne, spüren konnte ich sie, jedoch nicht heben.
Heute hatte ich das selbe mit meinem rechten Augenlied. Ich konnte es nicht mehr aufmachen.
Es braucht einige Minuten nach dem aufwachen, bis ich wieder die Kraft der Muskeln zurückgewinne.
Komisch ist, die Gliedmaßen sind "nicht" eingeschlafen, also kein kribbeln wie man es kennt. Es ist nur die Muskelkraft die ausfällt.

Ich neige sehr schnell dazu das mir Gliedmaßen einschlafen, besonders die Beine wenn ich auf dem Boden hocke oder im Schneider sitze. Geknickte Beine oder Füße, oder ein Beinüberschlag verursachen bei mir schon nach 2 Minuten schmerzen und schwäche.
Im Lendenbereich habe ich eine Bandscheibenvorwölbung und sehr oft Rückenschmerzen die aber tragbar sind. Hingegen die Nackenschmerzen, durch die tägliche Computerarbeit, extrem ausgeprägt sind.

Was könnte die Lähmung am Morgen auslösen, zu welchem Arzt sollte ich gehen. Ortopdäde, Neurologe ?

Vielen Dank.

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Deine Frage beantwortet

Dr. med. Detlev Schneider
Neurologe|11. Juli 2017

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,


Sie schildern eine Vielzahl von Symptomen, die auf ganz unterschiedliche Dinge hindeuten können. Die beschriebenen kurzfristigen Lähmungserscheinungen sind ursächlich auf neurologische und nicht auf orthopädische Störungen zurückzuführen. Jedoch machen weder ein Guillain-Syndrom noch eine MS derart kurzzeitige Beschwerden. Dennoch ist dass, was Sie schildern, nicht normal und sollte näher untersucht werden. Ohne Sie klinisch untersuchen zu können und ohne Ihre Aufnahmen der Wirbelsäule und Ihre Krankengeschichte zu kennen, ist es nicht möglich, konkrete Angaben zu einer möglichen Ursache zu geben. Das wäre alles spekulativ und nicht hilfreich. Daher meine klare Empfehlung, sich ambulant bei einem Neurologen vorzustellen und sich beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen
D. Schneider

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