PatientIn „Lena“ | 06. Okt. 2017

Hallo Expertenteam! Ich bin seit 2009 an MS erkrankt. Seit dreieinhalb Jahren schubfrei. Nehme seit zwei Jahren Gilenya, bin unter gilenya ungewollt schwanger geworden, sofort abgesetzt. Kann das Kind Schäden davon tragen? Vielen Dank im voraus

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Dr. med. Detlev Schneider
Neurologe|07. Okt. 2017

Sehr geehrte Lena,

zunächst haben Sie es erst einmal richtig gemacht, die Substanz abzusetzen. Eine unerwartete Schwangerschaft unter Fingolimod ist keine zwingende Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch. Dass, was wir bislang darüber wissen ist, dass die meisten geborenen Kinder gesund zur Welt kommen. Es gibt aber einzelne Fallberichte von Fehlbildungen, die aufgrund der geringen Fallzahlen noch nicht richtig zugeordnet werden können, da sie keinem Muster folgen. Man kann Ihnen daher nur raten, sich engmaschig gynäkologisch (Ultraschalluntersuchung) untersuchen zu lassen. 

Frau PD Dr. Hellwig aus dem 
Universitätsklinik St. Josef Hospital in Bochum (k.hellwig@klinikum-bochum.de) sammelt die Daten und wertet diese aus, so dass ich Ihnen empfehle, sich dort in einem Register anzumelden. An sie kann man sich ebenfalls wenden und um Rat fragen. 

LG Dr. Schneider

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