PatientIn „wolfram bauer“ | 04. Dez. 2018

sehr geehrter dr schneider ich bin 54 jahre alt und habe seid 1998 ms der 2 schub kam bei mir 2010 ich war 12 jahre ohne behandlung und seid 2010 eine schwere spastik in den beinen und dadurch eine gehbehinderung rollstuhl bei mir bis jetzt nur 3 symptome ein fußklonus die spastik und in den beinen ein tremor sonst keine symptome es gibt noch ein problem ich kan nicht freihändig stehen keine gangataxieich kan meine kniestreckung nicht halten kan das durch eine femoris nerv läsion sein oder ist es bei solchen patienten so das sie die knie nicht richtig beugen können oder kan es sein das die knie in beuge haltung sind und das sie die nicht strecken können das ist bei mir nicht soich kan sie beugen und strecken nur ich kan die streckung nicht halten kan trainiere seid 4 monaten meine gegfähigkeit bei protheofit am gang baren und kan wieder 30 meter am rollator gehen dan wird das rechte bein schwach kan das durch die spastik sein ich soll jetzt eine kafo orthese mit neuro swing gelenken bekommen mei ziel ist es das ich nach einer traingzeit auch mit kraftraining wieder eine bestimmte strecke freihändig gehen kan ist das möglich eine botox therapie blieb ervolos auch eine volon therapie brachte keinen ervolg bitte um rückantwort mit freundlichen grüßen wolfram bauer

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Deine Frage beantwortet

Dr. med. Detlev Schneider
Neurologe|04. Dez. 2018

Sehr geehrter Hr. Bauer,

Ihre Gang- und Stehinstabilität und Schwäche der Oberschenkelmuskulatur ist ursächlich vermutlich durch eine Kombination einzelner Faktoren bedingt.
Bei einer Spastik kann ein Streckdefizit im Kniegelenk bestehen, welches zum einen durch die Spastik selbst, aber auch durch Kontrakturen in den Gelenken und Sehnenverkürzungen entsteht. Bei einem gebeugten Kniegelenk muss man im Stand sehr viel mehr Kraft aufbringen, als wenn man es streckt (das kostet ja fast keine Kraft). Überlagert liegt bei den meisten Patienten auch eine Ataxie (spinale oder cerebelläre Ataxie) vor. Gerade bei der spinalen Ataxie (fehlende sensible Rückkopplung über das Rückenmark) haben die Patienten Schwierigkeiten, koordiniert die Beine zu bewegen, da ihnen die Rückkopplung fehlt.

Auch eine Läsion des N. femoralis oder eine Radikuläre Läsion (Nervenwurzelschädigung z.B. bedingt durch einen Bandscheibenvorfall, lumbale Spinalkanalstenose, ...) kann zusätzlich bestehen.

Eine Botox-Therapie kann bei einer muskulären Paraspastik helfen, führt aber in manchen Fällen dazu, dass die Muskelanspannung nach BTX nicht mehr ausreicht, um sich "auf den Beinen zu halten". Man muss daher sehr vorsichtig mit niedrigen Dosen beginnen.

Was können Sie tun ? Erst einmal muss man herausfinden, welche Komponenten bei Ihnen maßgeblich vorliegen. Daher: MRT der LWS, EMG des Oberschenkels, SEP des N. tibialis, ggf. Neurographie und natürlich eine klinische Untersuchung. Ihr/e Neurologe/in sollte dann einen bestmöglichen Behandlungsvorschlag finden können. 

Mit freundlichen Grüßen

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