PatientIn „Jürgensen “ | 16. Aug. 2018

Hallo !
Ich laufe schön länger mit der Angst rum und traue mich mal hier zu fragen.
Also ich bin weiblich und 39 Jahre. Seit 2 Jahren leide ich an Schwindel- im ersten Jahr war es besonders schlimm. Schwankschwindel wie auf einer Brücke. Immer ein Benommenheitsgefühl. Ich war schon im Kopf mrt, Ohren- und Augenarzt - nix. Orthopäden auch- nix. Ich gehe zur Physiotherapie und es wird besser. Dazu kommt seit ca einem Jahr so ein druckgegühl im rechten Auge. Lichtempfindlich aber keine sehbeeinträchtigung. Beim Augenarzt konnte Nichts gefunden werde. Seit diesem ja gesellt sich ein Taubheitsgefühl in der linken Hüftseite runter zum Oberschenkel dazu. Mrt LWs - nix eingeklemmt. Physiotherapie hilft geht aber nicht weg. Öfter habe ich ein zucken im Gesichtsnerv auf der Seite, wo ich auch Problem mit dem Kiefer habe. Zumal kommt muskelzucken im Bereich Luft und Speiseröhre dazu. All das habe ich meinem Hsusarzt erzählt- er hat mit mir neurologische Tests- Glühbirne reinschrauben - stehen / gehen gemacht uns sagt unauffällig. Trotzdem hab ich nen komisches Gefühl Bzw Angst es könnte was sein. Aber ich will auch nicht alle wild machen und am Ende ist da doch nix. Ich muss dazu sagen, das der HNO Arzt sagte im mrt ist nix zu sehen - aber das mrt würde auch ohne Kontrastmittel gemacht. Ich bin Laie und weiß nicht was man da sieht oder nicht. Vllt sind es auch alles psychosomatische Sachen die ich da immer bekomme. Denn Stress und Probleme sind mir kein Fremdwort.
Ich habe keine muskelschwäche bin aber oft mal schlapp. Aber nicht müde.
Puh, das war jetzt viel. Vllt können Sie mir einen Rat geben. Lieben Dank im Voraus.

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Deine Frage beantwortet

Dr. med. Detlev Schneider
Neurologe|17. Aug. 2018

Sehr geehrte Fr. Jürgensen,

vorab, keiner braucht  Hemmungen zu haben, in diesem Forum Fragen zu stellen. Genau dafür ist es vorgesehen. 

Die Vielzahl von unterschiedlichen Symptomen und die bislang alle unauffälligen Befunde sprechen gegen eine organische Erkrankung. Sie beschreiben es bereits präzise selbst, dass Sie eine Angst vor einer Erkrankung haben. Sie haben bislang viele unterschiedliche Untersuchungen von verschiedenen Fachdisziplinen durchführen lassen, so dass Sie an dieser Stelle den Befunden mal trauen müssen. Kontrastmittel ist bei akut entzündlichen Erkrankungen und Tumoren sinnvoll. Da es aber keine Hinweise darauf gibt, halte ich derzeit eine weiteres MRT für entbehrlich.

In jedem Fall sinnvoll ist das Erkennen von Begleit- oder Auslösefaktoren und das Erlernen eines gesunden Umgangs damit. 

Manchmal braucht man dazu auch die Hilfe eines verhaltensorientierten Psychotherapeuten.

Mit freundlichen Grüßen 

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