PatientIn „HEidi“ | 25. Nov. 2018

Seit Mai diesen Jahres spritze ich 3xwöchentlich Rebif 44mg. Im August wurde die Gen-Mutation nachgewiesen. Was sollte ich aufgrund meines erhöhten Krebsrisiko in der MS Behandlung beachten? Gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, ob und unter welchen Medikamenten das Risiko steigen kann? Wenn ja, wäre ein Therapiewechsel anzuraten.
Vielen dank im voraus für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen
Heidi Keßler

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Deine Frage beantwortet

Carsten Sievers
Neurologe|25. Nov. 2018

Hallo Heidi,

die Therapie mit immunwirksamen Medikamenten ist immer mit einer hypothetischen Erhöhung des allgemeinen Krebsrisikos verbunden, bei Interferon beta (INF) gibt es hierzu nur vereinzelte Hinweise, das sich die Darmkrebsrate nach sehr langen Zeiträumen geringfügig erhöhen könnte. Es gibt PTEN-Genmutationen, die das Krebsrisiko ebenfalls steigen lassen.

Allerdings gibt es keine wissenschaftlichen Daten zu PTEN-Mutationen und der Therapie mit INF, so das hierzu keine fundierte Aussage möglich ist. Hypothetisch könnte ein erhöhtes kumulatives Risiko auftreten wobei der Zusatzeffekt des INF extren gering ausfallen dürfte. Das Risiko einer unbehandelten MS auf die Einschränkungen der verschiedensten Körperfunktionen ist hingegen ist wissenschaftlich gut untersucht und sehr konkret.

MfG

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