PatientIn „Tina93“ | 06. Sep. 2018

Hallo Ihr lieben zu später Stunde.

Ich hatte mich hier schon einmal in diesem Forum gemeldet/Diskussionsforum

leider bin ich mit meiner Diagnose und den Ärzten nicht zufrieden...

Der Verdacht MS bestand aus folgenden Gründen:

- Februar 2017: Sehnerventzündung - mit Kortison vollständig behandelt MRT außer SNE sonst ohne Befund.

- April 2017 Taubheitsgefühl rechte Körperseite, mit Kortison vollständig behandelt. MRT Rücken aber ohne Befund.

- Juli 2017 Taubheitsgefühl rechte Körperseite sowie rechte Lippen, Zungenseite (Gefühl wie nach Betäubungsspritze) abwartende Haltung , ging von alleine weg.

September 2017: Schwächegefühl rechter Arm, rechtes Bein, im Oktober stationäre Aufnahme mit Kortison.

März 2018: Komplette Rechte Seite Taubkeitsgefühl.

April 2018: stationäre Aufnahme zum durchchecken.

Ergebnisse:

- Sakkardierte Blickfolge beim horizontalen Blick

- Einzelkrafrübung rechts -5/5

- Arm und Beinhalteversuch rechts absinkend

- Fallneigung nach rechts

MRT Kopf ohne Befund

MRT Rücken noch ausstehend

LIQUOR: MRZ Reaktion Masern-IgG (CLIA) 95.7 normal (13.5-16,5) und Varizella zoster IgG (CLIA) 530.8 mIE/ml (mormal 135.0-165.0) KEINE OKB !

MEP unauffällig aber mit polyphasischen Potentialen.

Aufgrund der fehlender Hinweise auf ein ein entzündliches Geschehen im MRT und bis auf eine intrathekale IGM Synthese im Liquor und der normalen elektrophysiologischen Unteruchungen ist eine chronische ZNS-Erkrankung eher unwarscheinlich.

Nun meine Frage ... was ist es dann und soll ich diese ganzen Symptome einfach hinnehmen.?

Momentan geht es mir wieder schlechter. Ich habe extreme Schmerzattacken hinter dem Auge, mein Bein fühlt sich steif und abgeschnürt an und ich habe Probleme beim Begrüßen die Hand zu treffen. (Peinlich) Ich bin aber auch sehr verspannt im Nackenbereich. Meine linke Gesichtshälfte zuckt. Krampfartige Schmerzen im rechten Bein.

Liebe Grüße

Tina 23 Jahre

Profilbild des Experten

Deine Frage beantwortet

Carsten Sievers
Neurologe|14. Nov. 2018

Hallo Tina93,

Ihre Verunsicherung ist gut verständlich.

Medizinisch betrachtet passen ihre Symptome und objektivierten Befund der körperlichen Untersuchung zu einer MS, das negative MRT und der nicht wegweisende Liquorbefund lassen allerdings die Stellung einer Diagnose nicht zu.

Hinnehmen sollten Sie den aktuellen Stand allerdings nicht, sondern eine 2. Meinung mit den vorhandenen Befunden und ggf. weiteren Untersuchungen in einer spezialisierten (Universitäts-)Klinik einholen.

MfG

Die Beiträge werden unverändert übernommen. Es erfolgt keine Prüfung oder Korrektur von Rechtschreibung, Grammatik oder darin getätigter Aussagen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität dieser Beiträge übernimmt die Merck Serono GmbH keine Verantwortung.

${this.dialogueId ? 'Rückfrage zum Thema stellen!' : 'Jetzt Frage stellen!'}

Lass unseren Experten Deine Frage zukommen. Sie werden Dir schnellstmöglich antworten.

Bitte ausfüllen
Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eingeben
Bitte ausfüllen
Bitte ausfüllen
Bitte Bestätigen
Bitte Captcha ausfüllen
${errors.general}
Deine Frage wurde erfolgreich versendet.

In Kürze erhältst Du eine Antwort von unseren Experten.

Bitte warten...