Fischers Fritze fischt frische Fische …

DARMSTADT (Merck Serono) – Zungenbrecher wie Fischers Fritze sind beliebt und unterhaltsam. Doch sie haben durchaus einen ernsten Hintergrund, denn sie helfen dabei, die Aussprache zu verbessern. Davon können auch MS-Patienten profitieren: Fast jeder zweite hat mit leichten bis mittelschweren Sprech- und Stimmstörungen zu tun; bis zu zwei Drittel leiden unter kognitiven Störungen mit sprachlichen Beeinträchtigungen. Mitten im Satz stecken bleiben, nuscheln oder sich verhaspeln: Vielen MS-Patienten fällt gelegentlich das Sprechen schwer. Ursachen können Schübe oder eine fortschreitende Verschlechterung der Erkrankung sein. Auch Belastungssituationen, Fatigue oder Hitze können sich negativ auf Atmung, Stimme und Aussprache auswirken. Bei einigen ist außerdem die Sprachverarbeitung im Gehirn betroffen: Dann fällt es den Betroffenen schwer, sich in Gesprächen rasch auf neue Themen einzustellen oder die richtigen Wörter parat zu haben.Eine Vielzahl therapeutischer Ansätze kann helfen, die Sprechstörungen in den Griff zu bekommen. So kommen unter anderem spezielle Artikulationsübungen oder das Erarbeiten einer guten Zwerchfellatmung zum Einsatz. Viele Beispiele, mit denen jeder zu Hause die Zungen- und Lippengeschicklichkeit trainieren kann, sowie eine Auswahl an Zungenbrechern zur Verbesserung der Aussprache finden sich im aktuellen Thema des Monats. Daneben gibt es viele Hintergrundinformationen und Expertentipps rund um das Thema Sprechstörungen.