Frühe Diagnose und mehr Dialog: Experten und Patienten diskutierten in Berliner Forschungseinrichtung

DARMSTADT (Merck Serono) – Welche Rolle spielen moderne Bildgebungsverfahren bei der Diagnose von MS? Wie funktioniert eigentlich ein MRT? Und wie wichtig ist der Austausch zwischen Arzt und Patient? Diese und andere Fragen wurden im Juni im Rahmen einer Veranstaltung von Fachärzten, Journalisten und Patienten diskutiert.Aufgrund verbesserter Bildgebungsverfahren ist es heute möglich, eine MS bereits im Frühstadium zu erkennen. Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist dabei von zentraler Bedeutung. Durch sie können wichtige Informationen beispielsweise zum Krankheitsverlauf bereits in einer frühen Phase gewonnen werden. Für Patienten ist dies besonders wichtig, denn je früher mit einer Therapie begonnen wird, desto besser kann die Behandlung anschlagen und können Schübe hinauszögert werden. Wie das Ganze in der Praxis aussieht, wurde Mitte Juni bei einer Veranstaltung gezeigt: Im Forschungsgebäude der Charité Berlin nahmen Journalisten der neurologischen Fachpresse aktuelle Untersuchungsverfahren unter die Lupe und bekamen Informationen über neue Entwicklungen aus erster Hand.Aber nicht nur eine frühe Diagnose und Behandlung sind wichtig, sondern auch die Mitarbeit der Patienten. Nur wenn sie dauerhaft therapietreu sind, kann die Behandlung optimal wirken und langfristig MS-Betroffenen Aktivität und Lebensqualität erhalten. Inwiefern hierbei der Dialog zwischen Arzt, Patient und MS-Betreuer/innen eine Rolle spielt, wurde von Prof. Dr. med. Friedemann Paul, Berlin, Prof. Dr. med. Michael Sailer, Magdeburg, und zwei MS-Patienten im Rahmen der Veranstaltung diskutiert.