Helfen ist …

… so der Titel der diesjährigen Kurzfilmreihe von und mit der Schauspielerin Susanne Plassmann und dem Schriftsteller Maximilian Dorner. Veröffentlicht wird sie  in der zweiten Jahreshälfte. Diese Tage wird gedreht. – Hier schon mal ein paar Einblicke in die Werkstatt.

*************************************************************************************************

Ein Thema beschäftigt nicht nur mich seit Langem, sondern auch jeden, der sich damit auseinandersetzen muss: zum einen die Bitte um Hilfe als auch das Annehmenkönnen von Hilfe, beides braucht seine Zeit. Und fällt zu Beginn verdammt schwer. Lieber versagt an sich etwas, als um Hilfe zu bitten. Man muss es buchstäblich lernen, genauso wie man das professionelle Helfen, beispielsweise als Schwester, lernen muss. Während allen klar ist, dass Pflegen ein gehöriges Maß an Wissen um körperliche und seelische Hintergründe verlangt, wird vielfach übergangen, dass dies auch für den Gepflegten Arbeit, Überwindung und Kenntnis bedeutet. Hier setzt die diesjährige Staffel der Kurzfilmreihe an. Dabei werden zehn Aspekte des Helfens aufgefächert, von Anteilnahme bis Zuhören.

Meine Texte wurden inspiriert von Gesprächen, die Susanne Plaßmann, als Schauspielerin ja schon durch drei Staffeln bekannt, mit den MS-Schwestern des Jahres 2012 geführt hat. Diese haben nochmal ganz deutlich gemacht, dass „Helfen“ weit über das Applizieren einer Technik, über die bloße manuelle Hilfestellung hinausgeht. Sowohl der Helfer als auch der oder die Hilfsbedürftige müssen viel mehr einbringen.

Vorgestern habe ich die Texte nun im Studio aufgenommen. Dabei haben wir schon erste Versuche gemacht, um zu sehen, ob die eigens komponierte Musik zu meiner Stimme passt. Schließlich soll alles ineinandergreifen, genau wie beim Helfen. Dem voraus gingen viele, viele Gespräche mit allen Beteiligten, mit dem Kameramann, der Ausstatterin, dem Cutter – man glaubt zu Beginn gar nicht, wieviele Menschen beteiligt sind, damit eine Idee filmische Wirklichkeit werden kann. Und an wieviele Sachen man doch denken muss, große und kleine. Gleich kommt Susanne für die letzte Probe, und morgen finden dann in einem Studio die Aufnahmen sttt. Bitte Daumen drücken … Auf jeden Fall können Sie gespannt sein!

Bild16_5

Die nächste Meditation von Maximilian Dorner erscheint am 30. Mai. Wenn Sie einen Themenvorschlag oder eine Frage haben, schreiben Sie ihm bitte eine E-Mail an: bloghaus@maxdorner.de