Hohe Therapietreue mit elektronischen Injektoren

DARMSTADT (Merck Serono) – Neue Ergebnisse einer laufenden Studie bei MS-Patienten zeigen, dass Patienten die einen elektronischen Injektor verwenden, im Alltag leichter der Therapie treu bleiben können.

In der sogenannten READOUTsmart-Studie werden Daten von MS-Patienten ausgewertet, die einen elektronischen Injektor verwenden, um sich ihr Basistherapeutikum zu verabreichen. Protokolliert wird, ob die Injektionen regelmäßig und wie zusammen mit dem Arzt vereinbart verabreicht werden – Mediziner sprechen dann von guter Adhärenz. „Das Zwischenergebnis legt nahe, dass Patienten sich sehr adhärent verhalten, wenn sie einen elektronischen Injektor verwenden“, so Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz, Geschäftsführender Oberarzt der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg auf einer Presse-Veranstaltung im Januar. Die einfache Handhabung der modernen Geräte könnte dabei ebenso eine Rolle spielen wie die verborgene Nadel, die bei Spritzenangst helfen kann.

Elektronische Injektoren bieten die Voraussetzungen, um die Therapietreue mit den Patienten objektiver bewerten zu können. Sie können Datum, Zeitpunkt und Dosierung der einzelnen Injektionen speichern und diese Daten für den Patient und Arzt einsehbar machen – diese Funktion hat sich die oben genannte Studie zunutze gemacht – natürlich mit dem Einverständnis der teilnehmenden Patienten. Eine konsequente Einhaltung des Behandlungsplans ist deshalb so wichtig, weil es den Therapierfolg maßgeblich beeinflusst: Ein Medikament, dass nicht regelmäßig genommen wird, kann seine Wirkung nicht entfalten. In einem verbesserten Dialog zwischen Arzt und Patient können mit den Informationen dann einfacher Lösungen gefunden werden.

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