Mehr als ein Dokumentarfilm: „Kleine graue Wolke“

DARMSTADT (Merck Serono) – „Kleine graue Wolke“ ist ein sehr persönlicher Film. Die Autorin Sabine Volgmann studiert Medienproduktion und verarbeitet auch mit Hilfe eines Filmprojekts ihre MS. Mit der Kamera begibt sie sich auf eine Reise durch Deutschland und trifft andere Menschen mit Multipler Sklerose. Was Sabine bei den Dreharbeiten am meisten berührte: Das unsichtbare Band unter den Betroffenen.„An Ihrem blauen Himmel ist eine kleine graue Wolke aufgezogen, die wir jetzt beobachten müssen.“ Dieses Bild wählte Sabines Arzt im Jahr 2011, als er ihr die Diagnose MS näher brachte. Damals war sie gerade 25 Jahre alt, mitten im Studium und wusste nicht, wie es jetzt weitergehen sollte. Sie begann, ihre Erfahrungen filmisch zu verarbeiten und sich intensiv mit ihren Fragen und Ängsten auseinanderzusetzen. Der experimentelle Dokumentarfilm behandelt den Ausbruch ihrer Erkrankung während eines Kroatien-Urlaubs, begleitet Sabine im Alltag und auf einer Reise quer durch Deutschland, bei der sie erlebt, wie andere MS-Betroffenen mit der Erkrankung zurechtkommen. „Ohne zu zögern, haben mich wildfremde Menschen in ihr Leben gelassen.“ Und das fühlte sich für Sabine nicht fremd, sondern richtig und gut an.Unterstützt und ermöglicht wurde das Filmprojekt von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, durch Sponsoren (unter anderem Merck Serono) und Privatpersonen. Mehr Informationen zum Film unter www.kleinegrauewolke.de