Mobilität für alle !? – Rollf lässt grüßen!

Autos, die auf dem Trottoir geparkt werden,

so dicht an Hecken, dass niemand mehr passieren kann.

Oft genug wäre ausreichend Platz am Fahrbahnrand.

Passanten mit Rollis, Rollatoren, Kinderwagen, Hackenporsche: Sie müssen ausweichen, Umwege in Kauf nehmen, werden an kürzeren Wegen gehindert und sollen ein zusätzliches Risiko eingehen?

Autos , die dort abgestellt werden,

wo Gehsteige abgesenkt sind.

Warum wohl sind die Absenkungen da? Jeder, der die Reifen seines Autos schonen möchte (?) und/oder es wahnsinnig eilig hat (?), sollte mal versuchen, sich mit Rolli oder Rollator durch die Stadt zu bewegen.

Autos, die Parkplätze mit Rolli-Symbol blockieren,

obwohl sie dort nicht hingehören.

Alle, die das tun, sollten einfach mal nachdenken.

Türen, die vor deiner Nase zufallen,

weil der Passagier vorher einfach in Gedanken versunken ist oder es offensichtlich zu eilig hat.

Es hat gewiss niemand an der Uhr gedreht. Und Umsicht hat noch keinem geschadet. Rücksicht schon gar nicht…

Schnell geschlossene Schubladen,

in denen du aus dem Blickwinkel anderer verschwindest, weil du

– vielleicht torkelst,

– mit Walkingstöcken in der Innenstadt unterwegs bist,

– in jungen Jahren so gehst wie manche(r) Hochbetagte

– nicht anderer Menschen Vorstellung entsprichst.

Manches wäre um vieles einfacher und leichter, wenn das anders wäre.  Autos, Türen, Schubladen – alle werden von Menschen bewegt. Umwege und Hindernisse  müssen von Mitmenschen gegangen oder überwunden werden. Ich frage mich immer wieder: Was bewegt diejenigen, die das vergessen, ignorieren und damit so offensichtlich ihre Mitmenschen verleugnen?

029