“MS on the Rocks”: Gipfelstürmer mit MS

DARMSTADT (Merck Serono) – Auf Gehstütze, Rollator und Rollstuhl angewiesen sein und Wände erklimmen? Geht nicht? Geht sehr wohl! Davon überzeugte Sportstudent Tobias Käser die Münchner MS-Selbsthilfegruppe und begeisterte sie schnell für den Klettersport. Mittlerweile gibt es in ganz Deutschland MS-Klettergruppen, in denen die “Rockis”, so nennen sich die MS-Kletterer, ihrem ungewöhnlichen Hobby nachgehen.Mit jedem Zentimeter, den ein Kletterer der Wand abringt, steigt das Selbstwertgefühl. Den “Rockies” geht es aber nicht nur darum, möglichst hoch zu klettern, durch die sportliche Betätigung verbessern sich vielmehr nachweislich die Krankheitssymptome. Die MS-Kletterer entwickeln ein besseres Gleichgewicht und Körpergefühl, sie stärken ihren Rumpf und zeigen eine höhere Arm- und Beinkoordination.Was als Uniprojekt begann, ist inzwischen ein Modell für therapeutischen Sport, das in vielen deutschen Städten umgesetzt wird. Die Übungsleiter der TU München entwickelten Sicherheitsstandards und verschiedenen Hilfestellungen, die sie an andere Gruppen weitergaben. Mittlerweile organisieren Trainer und Teilnehmer sogar regelmäßige Klettertouren in die Natur, um auch an der frischen Luft Felsen zu bezwingen.Mehr über die Gipfelstürmer erfahren Sie in der aktuellen ms dialog oder auf www.ms-ontherocks.de