Regisseur des eigenen Lebens sein

DARMSTADT (Merck Serono) – Nach der Diagnosestellung, aber auch in späteren Krankheitsstadien stehen MS-Patienten immer wieder vor der Herausforderung, eine chronische Krankheit zu akzeptieren, deren Verlauf nicht vorhersehbar ist. Mit jedem neuen Schub werden sie an ihre Krankheit erinnert, müssen die Symptome bewältigen und sich mit Multiple Sklerose auseinander setzen. Grund für das Redaktionsteam von www.leben-mit-ms.de, das Thema Krankheitsbewältigung im Thema des Monats Februar ausführlicher zu behandeln.Berichte von Betroffenen, wie sie von der Diagnose MS und den Veränderungen in ihrem Leben erfuhren, wie sie damals damit umgingen und die Erkrankung heute bewältigen, zeigen: Niemand steckt MS einfach so weg. Neuere Konzepte gehen davon aus, dass jeder, mal mehr oder weniger ausgeprägt, folgende fünf Phasen durch macht: Vom Verdrängen über Wut, Trauer und Verhandeln bis hin zur Akzeptanz. Das aktuelle Thema des Monats beinhaltet neben Erfahrungsberichten und der ausführlichen Erläuterung der fünf Schritte zur Krankheitsbewältigung auch ein Interview mit Prof. Dr. Joachim Kugler von der medizinischen Fakultät der Carl Gustav Carus Universität, Dresden. Der Psychologe hat das Bewältigungstraining MS COPE entwickelt, das er seit 2006 erfolgreich durchführt. In dem Interview erläutert er, warum gerade für MS-Patienten die Verarbeitung der Erkrankung so schwierig sein kann und wie das Programm hilft, dass jeder Patient wieder Regisseur seines eigenen Lebens sein kann. Zum aktuellen Thema des Monats gelangen Sie hier.