Thema des Monats: Ich bin der Star in meinem Leben

DARMSTADT (Merck Serono) – Auf die Diagnose MS reagieren die meisten Betroffenen anfänglich geschockt, denn das ganze Leben scheint auf den Kopf gestellt. Im aktuellen Thema des Monats erklärt der Psychologe Prof. Dr. Joachim Kugler, wie Neuerkrankte die Diagnose verarbeiten und was ihnen dabei helfen kann.Wie lange die Phasen der Krankheitsverarbeitung andauern, ist individuell verschieden. Meist folgt auf den ersten Schock eine Phase der Verdrängung, in der die Diagnose verneint wird. Die Betroffenen wollen nicht wahrhaben, dass sie MS haben und zweifeln an der Richtigkeit des Befunds. Der Psychologe Prof. Dr. Joachim Kugler, der in Dresden ein Programm für Neuerkrankte betreut, kennt die Ursachen dieser Phase. So verläuft die MS-Erkrankung meist in Schüben, was bedeutet, „dass es nach kurzer Zeit wieder deutlich besser geht. Das nährt manchmal die Illusion, dass es doch nicht so schlimm sein kann.“ Auch haben viele MS-Patienten lange auf die Diagnose warten müssen – durchschnittlich mehr als vier Jahre – das nährt Zweifel. Bis Betroffene lernen, die Diagnose zu akzeptieren, durchleben sie weitere Phasen, zu denen auch schwere Zeiten mit Ängsten und Depressionen gehören können. Wie man diese überwinden kann, warum der Austausch mit anderen wichtig ist und vieles mehr erfahren Sie im Thema des Monats Juni.