Thema des Monats März: Therapeutisches Schreiben

DARMSTADT (Merck Serono) – Wer seine Ängste und Bedrohungen zu Papier bringt, hat gute Chancen, diese besser in den Griff zu bekommen. Therapeutisches Schreiben hilft, sich selbst zu beobachten und negativen Gefühlen auf den Grund zu gehen. Dies wiederum erleichtert es, krankheitsbedingte Probleme zu lösen oder mit Ängsten fertig zu werden.Bereits die griechischen Philosophen der Antike schrieben ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse auf und setzten sich mit dem Leben und dem Menschsein auseinander. Berühmte Psychologen wie Sigmund Freud, Carl Gustav Jung und Alfred Adler entdeckten die Methode Ende des 19. Jahrhunderts wieder; heute ist therapeutisches Schreiben eine anerkannte Methode innerhalb der Psychotherapie.„Was man notiert, muss man nicht mehr mit sich herumtragen“, erläutert die Therapeutin und Buchautorin Sylvia Winnewisser als einen wichtigen Effekt des Aufschreibens seiner Gedanken und Emotionen. Außerdem können sich Patienten mit dieser Methode Mut machen und bewusster leben, wenn sie ihren Krankheitsverlauf schriftlich festhalten. Therapeutisches Schreiben ermöglicht es ihnen, mit der Erkrankung in Dialog zu treten und dadurch den Umgang mit ihr zu erleichtern.Das Thema des Monats März listet zahlreiche Übungen auf und gibt einfache Tipps, mit denen der Einstieg in das therapeutische Schreiben gelingt. Die Redaktion hat außerdem vier von MS betroffene Autoren dazu interviewt, wie sie zum Schreiben kamen und was es ihnen bedeutet.