Therapiestart: So früh wie möglich

DARMSTADT (Merck Serono) – Da gerade zu Beginn einer MS-Erkrankung die Entzündungsaktivität besonders hoch ist, sollte so früh wie möglich mit einer immunmodulierenden Therapie begonnen werden. Damit kann der weitere Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden. Eine Zulassungserweiterung für das Basismedikament von Merck Serono ermöglicht nun einen Therapiestart bereits bei Vorliegen von ersten Anzeichen für eine MS.Anlässlich eines wissenschaftlichen Symposiums für Neurologen in Hamburg präsentierte Professor Dr. med. Ralf Gold, Bochum, im Februar die Ergebnisse der Zulassungsstudie. Demnach verzögert Interferon beta-1a s.c. bei Patienten mit einem ersten klinischen Ereignis den Übergang in eine McDonald-MS sowie in eine klinisch gesicherte MS signifikant. Studienteilnehmer, die dreimal wöchentlich hochdosiertes INF beta-1a s.c. erhielten, profitierten dabei stärker als diejenigen, die sich nur einmal wöchentlich den Wirkstoff spritzten. Auch hinsichtlich der Verträglichkeit schnitt die Hochdosisgruppe besser ab: Grippeähnliche Beschwerden traten bei der dreimal wöchentlichen Gabe seltener auf als bei der einmal wöchentlichen Gabe.