Wahlentscheidungen, die keine wirklichen sind

Haben wir denn welche?

Dieser Tage wurden wir in TV und Radio und eigentlich überall mit Wahlwerbung bombardiert, um heute das “richtige” Kreuz bei der “richtigen” Partei zu machen.

Parteien und dazugehörige Wahlprogramme gibt es gar viele und wer sich vorab nicht schon vom Wahl-o-mat hat unterbewusst lenken lassen, entscheidet sich heute vielleicht spontan?

Immerhin werden durch die heutige Wahl die politischen Geschicke für die nächsten Jahre entschieden.

Wie sieht das aber bei einer ganz anderen Wahl aus – der Wahl nach dem richtigen MS-Medikament? Benötigen wir überhaupt eines oder genügt die Umstellung so mancher Lebensgewohnheiten? Oder sind wir verpflichtet, genau die Therapie zu machen, die uns unser Neuro / behandelnder Arzt vorschlägt?

Nein! Das nun nicht! Die Ärzte können gerne Empfehlungen aussprechen oder uns Wege aufzeigen – aber letztlich liegt die Entscheidung bei einem jeden selbst!

Therapietreue resultiert ja daraus, dass man zufrieden ist mit seiner Therapie.

Was, wenn man merkt, das Medikament hat Nebenwirkungen, mit denen man einfach nicht zurecht kommt, unter denen man leidet? Dann sollte man das Medi wechseln – natürlich in Absprache jeweils mit dem behandelnden Arzt (wir sind ja nicht bei “Wünsch Dir was”).
Aber: So einfach das klingt, ist es oft nicht. Da der Verlauf und alleine schon die Auswirkungen der MS bei jedem höchst unterschiedlich sind, kann man leider solche netten Dinge wie einen Wahl-o-maten-für-MS-Medikamente nicht erstellen.
Hier hilft oft nur das altbekannte “Trial and Error”.

Und wie läuft es in der Politik? Wir sind über Jahre gebunden und können nicht bei “unerträglichen Nebenwirkungen” einfach mal so wechseln.

Wahl

Schade eigentlich…!

 

Lasst es euch gut gehen ihr Lieben,
Beate
– stay tuned –