Was soll das!?

Ich kann mich nicht erinnern.

Jedenfalls nicht daran, laut und vernehmlich “Hier!” geschrien zu haben, als in diesem Jahr die Vergnügungssteuer pflichtigen Arbeitsunfähigkeiten verteilt wurden.

Ich weiß nicht, was das soll.

Jedenfalls nicht in so kurzer Abfolge.

Da hat mich in der Mitte des Vormonats ein richtig fieser Drehschwindel erwischt. Wo oben und unten, rechts und links sind, keine Ahnung. Orientierung im Raum: Fehlanzeige! Nahrung aufnehmen: Pfffff! Türpfosten und Wände sind die besten Freunde und ständig ist da diese Angst zu stürzen.  Es galt herauszufinden, ob das am Nervenfresser lag oder schlicht und einfach an meinem Innenohr. Also mit dem Krankentransporter in die Neuro-Praxis. Dort wurde die Welt wieder gerade gerückt. Es lag am Innenohr. Aber mit dem Nervenfresser ist das nicht so einfach wie es klingt. Insgesamt drei Wochen hat es gedauert, bis mein Körper hinterher kam. Es hat sich ungefähr so angefühlt wie nach meiner Gehirnerschütterung vor einigen Jahren. Aber abgehakt!

Fröhlich pfeifend verließ ich in der vergangenen Woche, nach überstandener Malaise die Neuro-Praxis. Ich freute mich auf einige (Rest)Urlaubstage, hatte ich doch schon den Hauptteil des Urlaubs krank verbracht…

Doch erstens kommt es anders und zweitens…

… muss ich nun wieder zum Arzt. Die Nebenhöhlen sind dicht, der Kopf drückt und seit 4.42 Uhr bin ich außer durch mein lautes Husten kaum noch zu hören. Stimme weg, Wut da!

Gerade wollte ich wieder loslegen, da muss die Vernunft siegen und es geht vom kaum gehabten Urlaub vorhersehbar direkt in die Verlängerung mit gelbem Zettel.

Ich neige sonst ja nicht zum Jammern. Aber ich frage mich, was das soll. Alles für sich genommen ist das nicht vermeid-, aber überwindbar und es ist nicht der Nervenfresser, der hier ärgert, aber trotzdem:

Ich will kein “Seuchenjahr”!!!

Und das musste auch mal geschrieben werden!