Wer wird denn gleich die Wand hochgehen?

DARMSTADT (Merck Serono) – Markus hat seit 17 Jahren MS und ist häufig auf einen Rollstuhl angewiesen. Ausbremsen lässt er sich dadurch nicht, im Gegenteil: Vor sieben Jahren machte er das Klettern zu seinem Hobby und gründete die Klettergruppe “MS on the rocks”.Zum ersten Mal hörte Markus von “Therapeutischem Klettern bei MS”, als sein Selbsthilfe-Stammtisch von einem Sportstudenten angesprochen wurde, der Probanden für seine Diplomarbeit suchte. Zunächst hielt es keiner aus der Gruppe für möglich: „Sollen wir etwa mit Gehstöcken, Rollator oder Rollstuhl an die Wand?“ Die Neugier war geweckt und schließlich entstand aus dieser Begegnung heraus eine Klettergruppe für Menschen mit MS.”MS on the rocks” trifft sich einmal die Woche zum Training an der Übungswand. Bei jedem Mitglied ist die MS unterschiedlich ausgeprägt, daher variiert das Schwierigkeitslevel beim Klettern. Doch auch wenn sich die erreichten Höhenmeter unterscheiden – im Vordergrund steht das gemeinsame Erlebnis. Zudem fördert der Sport Arm- und Beinkraft, Koordination, Gleichgewicht, Konzentration und natürlich das Selbstbewusstsein. Die Geschichte von Markus ist wird auch erzählt im Patientenkalender 2013. Diesen können Menschen, die das MS-Präparat von Merck Serono verwenden, über ihre/n MS-Betreuer/in erhalten.