Zehn Tipps für „Mehr Zeit für mich”


Endlich mehr Zeit! Mit unserer Serie „Mehr Zeit für mich“ schaffst Du das locker. Damit genug Zeit zum Ausprobieren bleibt, servieren wir Dir von Januar bis Oktober jeden Monat einen neuen Tipp.

 

Endlich mehr Zeit! Mit unserer Serie „Mehr Zeit für mich“ schaffst Du das locker. Damit genug Zeit zum Ausprobieren bleibt, servieren wir Dir von Januar bis Oktober jeden Monat einen neuen Tipp.

Zehn Tipps für „Mehr Zeit für mich”

Tipp eins

Nichts mehr aufschieben¹

Klar, kann man nicht alles sofort erledigen. Aber wer unliebsame Aufgaben vor sich herschiebt, anstatt sie anzupacken, verschenkt vor allem Zeit und Energie. Denn durch das Aufschieben, hat man die Aufgabe zwar erst mal von der Backe, aber nur für sehr kurze Zeit. Denn wir haben ja trotzdem ständig im Hinterkopf, was wir schon längst erledigt haben sollten: mal wieder Tante Else anrufen, den Kleiderschrank ausmisten, das Auto gründlich putzen, den Keller aufräumen. Und jedes Mal wenn uns die Aufgabe wieder in den Sinn kommt, sind auch die negativen Gefühle, die wir damit verbinden wieder da. Also lieber bei nächster Gelegenheit zum Telefonhörer greifen oder sich einen festen Termin vornehmen, um die Ärmel hochzukrempeln und den Keller zu entrümpeln. Dann ist der Kopf frei und es bleibt mehr Zeit für mich.

 

Tipp zwei

Ansprüche runterschrauben oder Perfektionismus ausschalten

Wer perfektionistisch veranlagt ist, kann endlos lange an Aufgaben herumfeilen, die andere einfach erledigen. Dabei muss es nicht einmal eine zehnseitige Präsentation sein, Perfektionisten können schon das Flicken einer aufgetrennten Hosennaht zur Kunst erklären und sich entsprechend lange daran aufhalten. Besser: Pflichtaufgaben zügig erledigen, dadurch Zeit für Hobbies schaffen und den Perfektionismus dort ausleben.

 

Tipp drei

Kompromisse eingehen lernen

Manchmal haben wir bestimmte Vorstellungen, wie etwas zu laufen hat. Und das beginnt schon bei Kleinigkeiten wie dem Wochenendeinkauf. Klar, wenn es auf dem Markt das beste Gemüse gibt, wollen wir es gern auch dort kaufen. Um dann aber noch in den Drogeriemarkt (Duschgel ist alle, meine Handcreme gibt es nur da), in den anderen Drogeriemarkt (die bevorzugte Bodylotion gibt es nur da), in den Teeladen, den Supermarkt usw. zu hetzen? Kompromisse eingehen bedeutet beispielsweise, sich nicht jede Woche dem Einkaufsmarathon hinzugeben, sondern ausnahmsweise nur in den Supermarkt zu gehen und herauszufinden, was hier in Sachen Handcreme, Bodylotion oder Tee zur Auswahl steht. Das Schöne ist: Manchmal kann so ein Kompromiss positive Überraschungen hervorrufen, z. B. dann, wenn der Tee, den wir vorher nie aufs Kassenband gelegt hätten, plötzlich unverzichtbar wird.²

 

¹ Heike Thormann: Stress abbauen und beseitigen, S. 5; http://www.kreativesdenken.com/service/stress-abbauen-und-beseitigen.pdf

² Heike Thormann: 12 Tipps, wie Sie mehr (freie) Zeit gewinnen; http://www.kreativesdenken.com/artikel/mehr-freie-zeit-tipps.html